Geschwister-Scholl-Schule Konstanz

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Tag der Mathematik 2010 an der Uni Konstanz

Schüler mit 6. und 7. Platz erfolgreich

Der Tag begann schon mit einer Hiobsbotschaft, denn die widrigen Wetterbedingungen erschwerten selbst uns Einheimischen den Weg zur Uni. Aber wir trotzten den Bedingungen und kamen, drei Mitglieder der Gruppe sogar mit dem Fahrrad, pünktlich um 9.15 an der Uni an. Dort gab es ein kleines Foto und dann stürzten wir uns auch schon mitten ins Geschehen.

Eine kleine Einführung und Vorstellung aller Schulen stellte den Beginn der Veranstaltung dar. Es wurden dann noch kurz die Regeln erklärt und kurz darauf, während auch die Letzten den Schnee besiegt hatten und nach und nach eintrudelten, begaben wir uns in die "Menseria" wo der eigentliche Wettbewerb stattfand.

Unsere Gruppe fand sich an ihrem Tisch ein und während der Veranstalter die Blätter verteilte, wurden noch letzte Witzchen gerissen, aber dann begann der Ernst des Tages. An jede Gruppe zwischen drei und fünf Personen wurden vier Aufgaben verteilt. Diese mussten in 45 Minuten gelöst und abgegeben werden. Schnell wurden die Aufgaben verteilt und mit großem Eifer wurde ans Werk gegangen. Nach 40 Minuten waren zwei Aufgaben komplett fertig und die übrigen zwei wurden mit vereinten Kräften in den verbleibenden Minuten gelöst.

Trotz des Wettkampfes stand bei unserer Gruppe zu jeder Zeit der Spaß im Vordergrund, und wurde bis zum Schluss nicht verloren. Mit dem - im für alle zufrieden stellend verlaufenen Gruppenwettbewerb - gesammelten Selbstvertrauen machten sich die fünf Teammitglieder nun an den Einzelwettbewerb.

Hier wurden drei Aufgaben gestellt, von denen die ersten zwei für uns kein Problem darstellten. Die Dritte allerdings war etwas kniffliger und es stellte sich, nachdem alle abgegeben hatten und wir uns innerhalb der Gruppe kurz besprachen, heraus, dass niemand die Frage vollständig richtig beantwortet hatte, ja zwei sogar im Rennen um gute Ergebnisse im Einzelwettbewerb keine Chance mehr hatten, da eine missverständliche Fragestellung sie zu einer falschen Lösung geführt hatte. Bei den anderen drei bestand immerhin noch Hoffnung auf die vorderen Plätze.

Später wurde jedem Teilnehmer ein Essen in der Mensa angeboten. Nach dieser kleinen Stärkung, manche von uns ärgerten sich immer noch über ihre Fehler und analysierten Lösungen, holten wir uns noch ein Kaffee und verbrachten gut gelaunt die Mittagspause mit einer kleinen Schneeballschlacht.

Dann ging es auf freiwilliger Basis weiter mit einem Vortrag mit dem Titel "Mathematik in der Achterbahn". Unsere Gruppe besuchte geschlossen die Veranstaltung im Audimax und begab sich nach diesem sehr ansprechenden Vortrag wie immer bestens gelaunt zurück in die Menseria und warteten auf die Dinge, die da kommen sollten: Der Speed-Wettbewerb stand an! Hierbei ging es darum, so schnell wie möglich die gestellte Aufgabe zu lösen und die Lösung abzugeben. Sobald der Jury eine richtige Lösung vorlag, hatten die restlichen Gruppen noch 10 Sekunden Zeit um ihre Lösung abzugeben. Als wir die erste Frage bekamen und gerade fertig durchgelesen hatten hörten wir bereits: "Es liegt eine richtige Lösung vor. 10,9,8,7...!" Wir konnten unseren Augen und Ohren nicht trauen, aber da hatten einige doch innerhalb von 20 Sekunden die Aufgabe gelöst. Wir hakten diese erste von acht Aufgaben ab und konzentrierten uns auf die Nächste, denn wir dachten, dass das nicht jedes Mal so schnell gehen könne. Leider mussten wir allzu schnell feststellen, dass wir uns getäuscht hatten, es ging genau so weiter. Mit Glück gaben wir im Endeffekt 2 von 8 richtigen Lösungen ab, machten uns aber eher über unsere Chancenlosigkeit lustig, als dass wir darin Anlass zur Enttäuschung sahen. Also gingen wir auch aus diesem 3. und letzten Teil der Veranstaltung gut gelaunt heraus.

Es folgte die Abschlussveranstaltung im Audimax. Dabei wurde erst das Mathematikstudium an der Uni Konstanz vorgestellt, bevor die Ergebnisse verkündet wurden. Wir rechneten uns ob der Fehler im Einzelwettbewerb und der Chancenlosigkeit im Speed-Wettbewerb keine Chancen mehr aus um irgendeinen Blumentopf zu gewinnen und waren umso überraschter, als Benjamin Binder und Sebastian Schindler auf einen geteilten 7. Platz im Einzel kamen und unser Jubel und unsere gute Laune erreichte einen Höhepunkt, als auch noch bekannt gegeben wurde, dass Dominik Horn den 6. Platz von wohlgemerkt 130 Schülern belegte. Somit waren wir die Gruppe mit den meisten Leuten in der Top Ten des Einzelwettbewerbs und in dieser Disziplin somit die beste Schule. Da konnte man auch verkraften, dass im stadtinternen Duell das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium im Gruppenwettbewerb den 5. Rang belegte und somit vor uns lag. Am Ende waren sich alle einig, dass es ein voller Erfolg war und es auf jeden Fall allen Spaß gemacht hat.