Geschwister-Scholl-Schule Konstanz

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Kammermusikabend 2010

KammermusikabendAm 16. März um 19.30 war die Aula gut besucht, denn das Publikum erwartete das jährliche Konzert der Musikzugklassen. Mutig voran und in bewährter Kammermusikabend-Manier eröffneten die "Kleinsten" das Konzert. Das Klassenorchester der 6a unter der Leitung von Wilfried Hetz präsentierte das Stück Break Mixer, das sie in arbeitsreichen Schulstunden einstudiert hatten.

Danach folgte eine ganze Reihe junger, talentierter Musiker und Musikerinnen, die das Publikum mit unterschiedlichsten Stilen und Musikrichtungen unterhielten. Da erklang die Solovioline (Ruth Bathelt, 6a) mit osteuropäischen Klängen von Portnoff („Russische Fantasie"), gefolgt von einem Saxofonstück von Lena Kreß (6a). Und auch in der Jahrgangsstufe 7 finden sich aufstrebende Talente: Anna Bathelt spielte das Präludium in cis-Moll von Bach und Miriam Hinze und Philipp Eßrich folgten mit einer lässig klingenden Etüde von F. Lispius.

Danach kündigte Herr Hetz an: "Es wird jetzt etwas lauter." Was nicht verwunderlich war, da drei Schlagzeuger (Philipp Eßrich, Simon Huff, Robin Gerster) auf der Bühne das Publikum schlussendlich zu jubelnden Applaus hinrissen.
Etwas ruhigere Klänge, die sich von melancholisch zu fröhlich steigerten, schlug das Klassenorchester der 7a und b mit dem Stück Ding-a-Dong an. Darauf hörte der Zuschauer Svenja Kreß mit dem Russischen Zigeunerlied.
Einen wirklichen Titel hatte das nächste Stück nicht - aber die 8a nannte es selbstbewusst „Selfmade" und bald war auch klar wieso: Die Klasse untermauerte eine spannende Wild Western Story mit „selbstgemachten" Geräuschen - so wie das vor all der Technik und Elektronik beim Film auch immer war, selfmade eben.

Nun folgten die älteren Schüler und Schülerinnen mit Stücken von Joseph Haydn. Carla Schwörer präsentierte am Klavier den ersten Satz der Sonate in D-Dur und Felix Waidele überzeugte mit dem zweiten Satz des Trompetenkonzertes in D-Dur.

Der Klassenchor der 10ten und 11ten Klasse verzauberte mit dem Song Michelle als vermeidlicher letzter Programmpunkt das Publikum. Aber niemand hatte geahnt, dass die "Boyband der GSS" (Wilfried Hetz) noch auftreten würde. Die fünf Jungs unter der musikalischen Leitung von Benjamin Binder nennen sich "vocal five" und legten einen witzigen und charmanten Abschluss des Kammerkonzertabends hin.

Verdienterweise kamen alle Schüler zum Schluss nochmals auf die Bühne, um sich und ihre Musiklehrer beklatschen zu lassen: Der Abend hatte wieder alle Entwicklungsstufen eines jungen Musikers gezeigt und das Publikum damit begeistert.

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