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Pflegearbeiten auf einer Streuobstwiese

Die Streuobstwiese

Vor 50 Jahren war die Streuobstwiese die typische Anbauform zur Obstgewinnung. Streift man beispielsweise um Almannsdorf, Egg oder Wollmatingen, kann man sich vorstellen wie damals Streuobstwiesen die Ortsränder geprägt haben.

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Im Hockgraben wurden verschiedene Arten von Apfelbäumen gepflanzt. Es gibt dort außerdem noch Kirsch-, Walnuss und Birnbäume. Diese Bäume, die uns mal prächtig blühend, mal schwer obstbeladen und schließlich knorrig kahl durchs Jahr begleiten haben viel zu geben. Sie liefern Tafelobst, Saft, Most, Schnaps und sind Lebensraum für unzählige Tiere.
Wie werden Streuobstwiesen gepflegt?
Lücken werden durch Neupflanzungen wieder besetzt.
Die Baumkronen von Jungbäumen müssen jährlich, die von älteren Bäumen alle 5 - 10 Jahre ausgelichtet werden.
Unbeweidete Wiesen sollten regelmäßig Ende Juni gemäht werden.

Die Bäume müssen mit Draht geschützt werden, da sonst Wühlmäuse die Wurzeln anknabbern und die Stämme von Wild beschädigt werden können.

Die Wassertriebe, die am Baumstamm wachsen, müssen entfernt werden. Das Grün, das um den Baum herum wächst, sollte jedes Jahr im Herbstausgerupft werden.
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